Die 10 besten Tipps für kostenlose Highlights in Berlin

Ein perfekter Tag in Berlin für Sparfüchse

    Berlin ist eine geschichtsträchtige Stadt, deshalb findet ihr auf unserer Liste auch gleich mehrere Museen. Bei vielen wichtigen Ereignissen des 20. Jahrhundert hat Berlin eine Rolle gespielt. Damit diese Ereignisse nicht in Vergessenheit geraten, sind viele Museen und Gedenkstätten, die an sie erinnern, kostenlos zugänglich.

    Aber nicht immer geht es dabei nur um dunkle Zeiten. In Berlin kann man viel erleben, doch das muss nicht unbedingt viel kosten. Die deutsche Hauptstadt gilt im europäischen Vergleich als günstig. Mit unseren Tipps verbringt Ihr dort unvergessliche Stunden, ganz ohne euer Bankkonto plündern zu müssen.

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    Blickt von der Kuppel des Reichstagsgebäudes auf die Stadt

    Unterhalb der markanten Kuppel des historischen Reichstagsgebäudes befindet sich der Plenarsaal des Deutschen Bundestags. Die neue Kuppel wurde 1999 errichtet und bietet einen unvergleichlichen Blick über die umliegenden Gebäude Stadt. Die Glaskuppel wurde als Sinnbild und Versprechen an die Bürger für eine offene Demokratie errichtet, die durch sie die Politiker des Parlaments immer im Blick haben können. Der Besuch der Kuppel ist kostenlos (es wäre nicht sehr demokratisch, ein Eintrittsgeld zu verlangen), allerdings muss man sich über die Webseite des Deutschen Bundestags für den Besuch anmelden. Viele Unterkünfte befinden sich in bester Lage in der Umgebung vom Reichstag.

    Lage: Platz der Republik 1, 11011 Berlin, Deutschland

    Geöffnet: Täglich von 8 bis 12 Uhr

    Telefon: +49 (0)30 22732152

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    Spaziert entlang der East Side Gallery

    Diese kreative Umgestaltung eines großen Teilstücks der Berliner Mauer zeigt insgesamt 105 Werke von lokalen und internationalen Künstlern. Nach dem Fall der Berliner Mauer und der Wiedervereinigung im Jahr 1990 kamen Künstler aus der ganzen Welt hierhin und bemalten die grauen Flächen der Mauer mit ausdrucksstarken Bildern. Es verwundert nicht, dass viele der entstandenen Kunstwerke eine deutliche politische Botschaft vermitteln und noch mehr den Wunsch nach Frieden ausdrücken. Ein Teilstück der damals umgestalteten Mauer mit einer Länge von 1.316 m ist heute die East Side Gallery. Einige der Bilder sind über die Jahre stark in Mitleidenschaft gezogen worden, andere wurden mit Graffiti übermalt. Doch es gibt Bemühungen, auch diese Bilder zu erhalten und zu restaurieren.

    Lage: Mühlenstraße 3-100, 10243 Berlin, Deutschland

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    Lauft durch das Brandenburger Tor

    Das Brandenburger Tor ist das Wahrzeichen von Berlin und in gewisser Weise auch ein Wahrzeichen für ganz Deutschland. Viele der beliebtesten Hotels in Berlin befinden sich nahe dem Brandenburger Tor. Das elegante, auf Säulen ruhende Tor ist der Akropolis in Griechenland nachempfunden. Über ihm thront die Skulptur der Siegesgöttin Victoria in einer vierspännigen Kutsche. Wie der Name vermuten lässt war das Brandenburger Tor früher einmal eines der Stadttore nach Berlin. Es befindet sich am westlichen Ende der Prachtstraße Unter den Linden – jenes von Bäumen gesäumten Boulevards, an dessen anderen Ende das Berliner Schloss thront.

    Lage: Pariser Platz, 10117 Berlin, Deutschland

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    Lauft zwischen den Betonquadern des Holocaust-Mahnmals

    Das „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“, wie das Holocaust-Mahnmal eigentlich heißt, liegt in direkter Nachbarschaft zum Brandenburger Tor und besteht aus insgesamt 2.711 quaderförmigen Beton-Stelen und der unterirdischen Gedenkausstellung „Ort der Information“, die unter anderem die Namen von mehr als drei Millionen jüdischen Holocaustopfern zeigt. Die grob sargförmigen, alle gleich langen und breiten Beton-Stelen haben unterschiedliche Höhen. Während einige unterhalb des Knies enden, reichen andere weit über Kopfhöhe. Das Stelenfeld überzieht den Hang in Wellenform. Der Architekt wollte bei den Besuchern, die sich zwischen den Stelen bewegen, ein Gefühl des Unbehagens und der Orientierungslosigkeit erzeugen und damit an das brutale und unmenschliche Leiden erinnern, das vom Dritten Reich ausging.

    Lage: Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin, Deutschland

    Geöffnet: Das Mahnmal ist immer zugänglich. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet (im Winter nur bis 19:00 Uhr; montags geschlossen).

    Telefon: +49 (0)30 2639430

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    Erlebt die Topographie des Terrors

    Auf dem Gelände des ehemaligen Hauptquartiers der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) des Dritten Reichs befinden sich heute unter dem Namen „Topographie des Terrors“ ein Museum und eine Gedenkstätte. Zu den Attraktionen der Ausstellung (wenn man sie so nennen mag) zählen viele Bilder und Dokumente, die den Aufstieg der Nazis und die Arbeit der Gestapo und angeschlossener Organisationen in den Jahren 1933 bis 1945 dokumentieren. Die ursprünglichen Gebäude wurden bei Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg zerstört, doch der Keller und die früheren Gefängniszellen wurden freigelegt und können ebenso wie ein Teilstück der Berliner Mauer besichtigt werden.

    Lage: Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin, Deutschland

    Geöffnet: Täglich von 10 bis 20 Uhr

    Telefon: +49 (0)30 2545090

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    Quert die ehemalige Grenze am Checkpoint Charlie

    Die berühmteste Verbindung zwischen Ost- und West-Berlin ist in den letzten Jahren immer mehr zu einer Touristenfalle verkommen. Doch die besondere Rolle, die dieser Grenzübergang in der Geschichte der Stadt gespielt hat, macht ihn trotzdem sehenswert. Der Verlauf der ehemaligen Grenzmauer ist durch eine Doppelreihe Kopfsteinpflaster gekennzeichnet, und am Kontrollpunkt wurde eine Nachbildung der ersten Kontrollbaracke aus dem Jahr 1961 errichtet. Schaut euch auch die Galeriewände entlang der Friedrichs- und Zimmerstraße an. Sie zeigen die Bedeutung dieses Ortes in den Jahren des Kalten Kriegs. Ganz in der Nähe befindet sich ein spannendes Museum, das die vielen kreativen Ideen zeigt, mit denen die Menschen versuchten, aus der DDR in den Westen zu fliehen. Hier ist der Eintritt allerdings nicht frei. Wenn ihr eine Unterkunft in bester Lage sucht, seid ihr in der Umgebung des Checkpoint Charlie genau richtig.

    Lage: Friedrichstraße 43–45, 10117 Berlin, Deutschland

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    Besucht die Gedenkstätte Berliner Mauer

    Die Gedenkstätte Berliner Mauer erinnert an die 28 Jahre dauernde Teilung Berlins und an die vielen Todesopfer an der Berliner Mauer. Das nationale Denkmal erstreckt sich über 1,4 km auf dem ehemaligen Grenzstreifen und zeigt ein Original-Teilstück der Mauer und der Grenzanlagen. Die Gedenkstätte und das zugehörigen Dokumentationszentrum vermitteln ein sehr reales Bild der Barriere zwischen Ost und West und seiner einschüchternden Wirkung. Dies ist einer der besten Orte, um sich ein reales Bild von einer Zeit zu verschaffen, die von Paranoia und Politik geprägt war. Vergesst nicht, auch der Ausstellung „Grenz- und Geisterbahnhöfe im geteilten Berlin“ einen Besuch abzustatten. Sie zeigt die absurden Auswirkungen der Teilung Berlins auf die U- und S-Bahn-Linien.

    Lage: Bernauer Str. 111, 13355 Berlin, Deutschland

    Geöffnet: Die Ausstellung im Gedenkstättenareal ist täglich von 08:00 bis 22:00 Uhr geöffnet. Das Besucherzentrum ist dienstags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet (montags geschlossen).

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    Singt vor großem Publikum beim Karaoke im Mauerpark

    Wenn ihr Karaoke mögt, empfehlen wir euch einen Besuch des Mauerparks an einem Sonntagnachmittag. Beim Karaoke für alle unter freiem Himmel könnt ihr eure innere Rampensau dem großen Publikum präsentieren. Das Bearpit Karaoke im Amphitheater im Mauerpark lockt jedes Wochenende die Massen herbei. Das meist sehr wohlgesonnene Publikum wird euch auch dann Applaus schenken, wenn ihr nicht zu den größten Gesangstalenten zählen solltet. Und wer unter Lampenfieber leidet, besucht stattdessen den Flohmarkt, der hier auch immer sonntags stattfindet. Denn Gucken kostet schließlich nichts.

    Lage: Gleimstraße 55, 10437 Berlin, Deutschland

    Geöffnet: Sonntags von 12 bis 19 Uhr (der Park ist immer geöffnet)

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    Foto von Nicolas Vigier (CC0 1.0) bearbeitet

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    Spaziert über eine Landebahn

    In Berlin gibt es viele beeindruckende grüne Orte, die häufig mehr als nur frische Luft und offene Flächen bieten. Doch der wahrscheinlich einmaligste dieser Orte ist der ehemalige Flughafen Tempelhof, einstmals die einzige direkte Verbindung nach West-Berlin. Heute befindet sich hier ein entspannter Park, in dem die Anwohner am Wochenende grillen oder ihre Hunde entlang der ehemaligen Start- und Landebahn ausführen. In den Gebäuden des ehemaligen Flughafens befindet sich heute ein Museum und am Rande des Parks finden sich mehrere Restaurants und Sportanlagen. Wenn ihr den Lärm der Stadt einmal ganz hinter euch lassen wollt, macht es den Berlinern gleich und fahrt mit der S-Bahn in den Grunewald. An heißen Sommertagen könnt ihr euch hier auch beim Baden in einem der Seen abkühlen.

    Lage: Tempelhofer Damm, 12101 Berlin, Deutschland

    Geöffnet: Täglich von 6 bis 21:30 Uhr

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    Lauscht den Klängen der Berliner Philharmoniker

    Eines der führenden Orchester der Welt spielen zu hören ist ein besonderer Luxus, der normalerweise nur zu einem entsprechenden Preis zu haben ist. Doch einmal die Woche kann man bei einem der legendären Lunchkonzerte die Berliner Philharmoniker auch ohne Eintrittskarte live erleben. Die Veranstaltung ist äußerst beliebt, deshalb solltet ihr möglichst früh vor Ort sein, um euch einen Platz im Foyer der Philharmonie zu sichern. Alternativ kann man mehrmals pro Woche bei vielen Proben der Studenten der Hochschule für Musik Hanns Eisler kostenlos zuhören.

    Lage: Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin, Deutschland

    Geöffnet: Dienstags um 13 Uhr

    Telefon: +49 (0)30 254880

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    Ben Reeves | Reiseenthusiast

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