Die 10 besten Aktivitäten in der Bretagne

Wofür ist die Bretagne am bekanntesten?

    Die Bretagne ist eine friedliche Region im Nordwesten Frankreichs. Die große Halbinsel ist von einer zerklüfteten Küste eingefasst, grenzt im Norden an den Ärmelkanal und im Westen an die Keltische See und den Atlantik. Mit einer Küstenlänge von über 2.860 Kilometern, wozu rund 800 Inseln gehören, ist die Bretagne ein beliebtes Reiseziel für den Urlaub am Meer.

    Das Binnenland der Bretagne dominieren felsige Hügellandschaften. Hier befinden sich uralte Wälder, wie etwa der Wald von Brocéliande aus der Artussage. Werft einen Blick auf unsere Auswahl der besten Aktivitäten in der Bretagne, die euch Naturwunder und vom Menschen geschaffene Sehenswürdigkeiten oder köstliche Spezialitäten und historische Gebäude näher bringen.

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    Der Festungswall von Saint-Malo

    Spaziert auf der Mauer dieser historischen Hafenstadt

    Folgt den Spuren der Korsaren des 18. Jahrhunderts bei einem Rundgang auf der Wehrmauer, die dieses hübsche Küstenstädtchen umschließt. Die im 12. Jahrhundert erbauten und im 18. Jahrhundert modernisierten Befestigungsanlagen sind ein Meisterwerk der Militärarchitektur. Der zwei Kilometer lange Rundgang um die Altstadt von Saint-Malo gibt den Blick frei auf die prachtvollen Häuser früherer Reeder und Freibeuter, den Yachthafen, den Strand Bon-Secours und andere Sehenswürdigkeiten. Viele erstklassige Unterkünfte sind hier in Saint-Malo angesiedelt. Anschließend kann man die engen Gassen der ummauerten Stadt erkunden und einen Buchweizenpfannkuchen (Galette) oder leckere Meeresfrüchte genießen. Wer sich vor 10 Uhr auf den Weg macht, umgeht das spätere Bad in der Menge.

    Lage: Saint-Malo, Bretagne, Frankreich

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    Die Altstadt von Dinan

    Reist ins Mittelalter bei einem Besuch dieser altehrwürdigen Stadt

    Das mittelalterliche Dinan mit seinen gut erhaltenen Stadtmauern liegt zwischen Rennes und Saint-Malo im Nordwesten der Bretagne. Ein Spaziergang durch die historischen Gassen führt vorbei an den Fachwerkhäusern in der Rue du Petit Fort und zum Uhrturm in der Rue de l’Horloge, von dessen Aussichtsplattform sich ein schöner Blick auf die Altstadt bietet. Der 2,5 Kilometer lange Rundgang entlang der Stadtmauern beginnt meist an der Burg aus dem 13. Jahrhundert. Zur Mittagszeit bietet die Rue du Quai am Ufer der Durance eine gute Auswahl an Restaurants.

    Lage: 50 km nordwestlich von Rennes, Frankreich

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    Naturschutzgebiet Ploumanac'h

    Atemberaubende Küstenwanderung auf rosafarbenem Granit

    Das Naturschutzgebiet von Ploumanac’h liegt drei Kilometer nordwestlich von Perros-Guirec und ist einer der beliebtesten Orte für einen Besuch der rosa Granitküste der Bretagne. Besucht zuerst den Leuchtturm von Mean Ruz, und genießt den herrlichen Blick auf das Naturschutzgebiet der Sieben Inseln, die fünf Kilometer vor der Küste liegen. Auf der Wanderroute GR34 kann man dann, beginnend am Strand von Trestraou, das Kap umrunden, vorbei an wettergeformten Felsen wie „Napoleons Hut“. Es kann windig werden, die wilde Schönheit der Landschaft macht das zerzauste Haar jedoch wett. Wer die Gegend länger erkunden möchte, bucht am besten eine Unterkunft im Örtchen Perros-Guirec.

    Lage: Perros-Guirec, Département Côtes-d'Armor, Frankreich

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    Austernmarkt

    Frische Austern aus der Schale in Cancale

    Meeresfrüchte bekommt man überall in der Bretagne, Austernliebhabern sei jedoch das Fischerdorf Cancale rund 13 km östlich von Saint-Malo ans Herz gelegt. Dessen Austernmarkt findet täglich am Hafen von La Houle statt und bietet frische Austern zum günstigen Preis. Diese werden dann auf einem Teller mit einer Scheibe Zitrone serviert. Man kann sich einfach an die Mole setzen und seine extra frischen Austern mit schönem Meerblick genießen. Dazu passen ein Glas Wein und etwas Brot und Butter, die man jedoch selbst mitbringen muss. Dann hat man alles für ein gediegenes Picknick.

    Lage: Direkt am Leuchtturm von La Houle in Cancale, Frankreich

    Geöffnet: Öffnungszeiten: Täglich von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr

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    Die Steinreihen von Carnac

    Erkundet geheimnisvolle Steinformationen aus der Jungsteinzeit

    Das hübsche Fischerdorf Carnac ist berühmt für seine zahlreichen Megalithanlagen, mit 3000 aufrecht stehenden Steinen und Dolmen. Die Steine sind erstklassige Fotomotive, vor allem früh am Morgen und kurz vor Sonnenuntergang. Bislang gibt es keine eindeutige Erklärung, warum diese Steine vor 5000 Jahren auf diese Weise platziert wurden. Warnten sie vor Erdbeben? Dienten sie der Astronomie? Dem Ahnenkult? All dies verstärkt nur das Rätsel und sorgt für unterhaltsame Gespräche. Versucht auch, den Géant du Manio aufzuspüren. Dieser hohe Stein ist in einem Wäldchen unweit des Reitsportzentrums Les Menhirs verborgen und soll der Legende nach die Fruchtbarkeit befördern.

    Lage: Die wichtigsten Steinreihen von Carnac liegen abseits der Fernstraße D196, rund einen Kilometer nördlich des Dorfkerns.

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    Cidre, Galettes and Crêpes in Quimper

    Schlemmt euch durch die bretonische Küche

    Crêpes und Galettes, zwei traditionelle Gerichte der Bretagne, sind mehr oder weniger dasselbe. Das eine ist ein Pfannkuchen aus Weizenmehl, während der andere aus Buchweizen besteht. Man kann sie in der gesamten Region probieren, meist serviert mit Apfelwein, der in einer speziellen Cidre-Tasse (Bolée) serviert wird. Am besten sollen sie in Quimper schmecken, der Hauptstadt des bretonischen Département Finistère. Hier findet man ausgezeichnete Crêperien in der Altstadt, vor allem in der Rue du Sallé und am Place au Beurre. Ein Muss ist die Galette Saucisse, quasi ein Grillwürstchen im Galette-Mantel. Dies ist das traditionelle Street Food der Bretagne.

    Lage: Altstadt von Quimper, Frankreich

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    Der Wald von Paimpont

    Sucht den Heiligen Gral im Wald von Brocéliande

    Der Wald von Paimpont, benannt nach einem Dorf in seiner Mitte, bildet den Überrest eines einst riesigen Waldgebietes. Er ist vielleicht besser bekannt als Brocéliande, dem Namen des Waldes in den Legenden um König Artus. Man beginnt den Besuch am besten am Château de Comper, einem Schloss, das auch ein Museum zur Artussage bietet. Hier erhält man eine Karte mit speziellem Artuspfad für den Wald. Im Dickicht verborgen liegen der Jungbrunnen, das Tal ohne Wiederkehr, das Grab des Zauberers, in dem Merlin von Viviane gefangen gehalten wurde, und vieles mehr. Unbedingt sehenswert ist auch die Gralskapelle von Tréhorenteuc, deren Buntglasfenster mehrere Szenen aus der Artussage darstellen.

    Lage: 30 km westlich von Rennes, Frankreich

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    Île de Batz

    Genießt den Tag auf der Insel

    Diese winzige Insel ist ein schönes Reiseziel für einen geruhsamen Tagesausflug. Neben der dramatischen Felsküste und den unberührten Stränden sind vor allem der Jardin Georges Delaselle mit exotischen Pflanzen, die Ruinen der Kapelle aus dem 11. Jahrhundert und der Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert sehenswert. Der Leuchtturm ist von Juni bis September geöffnet und bietet von seiner Spitze einen fantastischen Rundumblick. Die Insel ist komplett autofrei und kann nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden. Die beste Zeit für einen Besuch der Île de Batz ist der Frühling, wenn die Blumen blühen und die Sonne scheint. Nehmt um 8 Uhr die erste Fähre von Roscoff, um im Sommer die Besuchermassen zu umgehen. Bequemer ist es natürlich für einen längeren Aufenthalt ein Hotel direkt auf der Insel auszuwählen.

    Lage: 15-minütige Fahrt mit der Fähre von Roscoff, Bretagne, Frankreich

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    Pointe de Pen-Hir

    Genießt ein Naturspektakel vom Feinsten

    Pointe de Pen-Hir ist ein felsiges Kap auf der Crozon-Halbinsel, gelegen rund 20 km südlich von Brest. Erlebt die unbändige Kraft der Natur, wenn vor allem im Winter stürmische Winde über das Heideland hinwegfegen und gewaltige Wellen gegen die Felsen brechen. Ein Denkmal zum zweiten Weltkrieg und ein Museum befinden sich am Tor zum Kap. Zahlreiche Wanderwege beginnen ebenfalls an der Pointe de Pen-Hir, darunter ein Pfad zur geheimnisvollen Grünen Grotte.

    Lage: 3 km südwestlich von Camaret-sur-Mer, Frankreich

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    Zoo und Botanischer Garten von Branféré

    Klettertour durch die Bäume für eine einzigartige Perspektive

    Der Zoo und Botanische Garten von Branféré in Le Guerno wurde 1965 von den Tierfreunden Paul Jourde und Hélène Castori gegründet. Auf einem Gebiet von 35 Hektar leben hier 150 Tierarten mit insgesamt 1000 Tieren. Im Unterschied zu den meisten Zoos streifen die Tiere in Branféré frei durch den Park und interagieren mit den Besuchern. Für das leibliche Wohl sorgen fünf Restaurants und Cafés in der Anlage. Es sind auch Hotels in der Umgebung des Tierparks angesiedelt, diese sind sehr empfehlenswert für einen längeren Aufenthalt. Interessant ist auch der „Parcabout“: Auf einer Gesamtfläche von 17.000 m² sind Kletternetze in die Bäume gehängt, in denen man eine neue Sicht auf die Dinge erhält.

    Lage: Le Guerno, 30 km östlich von Vannes

    Geöffnet: Öffnungszeiten: Täglich von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

    Telefon: +33 (0)2 97 42 94 66

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    Stephan Audiger | Reiseenthusiast

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